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Befreiung vom Religionsunterricht


Schüler/innen dürfen sich vom Religionsunterricht abmelden. Wenn sie ab 14 Jahre religionsmündig sind. Ansonsten erfolgt die Abmeldung durch die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten.

Die Erklärung ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter schriftlich zu übermitteln. Einen bestimmten Termin für diesen Antrag gibt es nicht.

info-kontaktSchüler/innen der Sekundarstufe l, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, erhalten in vielen Schulen das verpflichtende Angebot „Praktische Philosophie“. In der Sekundarstufe ll wird das Fach „Philosophie“ erteilt. In der Grundschule ist ein vergleichbares Fach bislang nicht vorgesehen. Die Schule muss lediglich der Aufsichtspflicht genügen, was gelegentlich "Heidenhüten" genannt wird.

Im nordrhein-westfälischen Schulgesetz heißt es in § 31 Abs. 6: "Eine Schülerin oder ein Schüler ist von der Teilnahme am Religionsunterricht auf Grund der Erklärung der Eltern oder – bei Religionsmündigkeit der Schülerin oder des Schülers – auf Grund eigener Erklärung befreit. Die Erklärung ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter schriftlich zu übermitteln. Die Eltern sind über die Befreiung zu informieren."

Die dazu gehörige Verwaltungsvorschrift sagt: "Die Befreiung vom Religionsunterricht aufgrund des Grundrechtes auf Religionsfreiheit kann nicht an bestimmte Termine gebunden werden. Bei Widerruf der Erklärung besteht die Pflicht zum Besuch des Religionsunterrichtes. Die Aufsichtspflicht der Schule erstreckt sich auch auf vom Religionsunterricht abgemeldete Schülerinnen und Schüler und auf Freistunden." (VV Nr. 1 zu § 57 Abs. 1 SchulG)

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