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Religionsunterricht und Schule

Es gibt ein Problem mit dem Religionsunterricht in Nordhein-Westfalen. Das größte Problem: Es gibt nicht einen Religionsunterricht, sondern mindestens zwei oder drei, für evangelische, katholische und islamische Schülerinnen und Schüler. Dann gibt es noch junge Menschen die  keiner Religionsgemeisnchaft anghören, für sie gibt es eigentlich gar kein Angebot. Je nach Schulorm und Standort stellt ich die Situation unterschiedlich dar.

An Grundschulen, müssen die Schülerinnen und Schüler das ordentliche Unterrichtsfach Religion besuchen, außer die Eltern melden sie ab, allerdings gibt es keinen alternativen oder anderen Unterricht.

An weiterführenden Schulen wird es ganz wirr. Mal gibt es alterbatrive Angebote für Schülerinnen und Schüler, die vom Releigionsunterricht abgemeldet wurden, mal nicht. An einigen Schulen gibt es offiziell Philosophie als alternatives Fach zum Religionsunterricht. Allerdings gibt es nicht überall entsprechend Lehrkräfte.

Darüber hinaus stellt sich aber auch insgesamt die Frage, wie sich die religiöse und weltanschauliche Pluralität unserer Gesellschaft in der Schule widerspiegelt. Denn die Zeiten in denen 95% der Bevölkerung entweder evangelisch oder katholisch sind, sind vorbei. Allerdings haben weder Politiker noch das Schulgesetz in NRW dies bisher wahrgenommen bzw. entsprechende Lösungen entwickelt.

Aus einer weltlich, humanistischen Perspektive, wollen wir dies Thema anpacken. Es geht uns um Angebote für religionsfreie Schüler wie die Humanistische Lebenskunde, um einen gemeinsamen Werte bildenden Unterricht für alle Schüler vor allen aber um eine Schule, die die gesellschaftliche Pluralität abbildet.

HVD_Flyer_Schule