Springe zum Inhalt

Seminar zur humanistischen Schulpolitik

Am 16. und 17. Februar steht in einem Seminar des HVD-Landesverbandes NRW das Thema „Humanismus und Schule“ auf dem Programm. Auch die bisherige Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft hat gezeigt, dass es noch viel Klärungsbedarf gibt.

Die Verfassung des HVD NRW beschreibt den Einsatz für einen gemeinsamen Ethikunterricht für alle Schüler und die Einführung von „Humanistischer Lebenskunde“ als weltanschaulichen Unterricht. Soll man als Zwischenlösung einen Ersatzunterricht „Praktische Philosophie“ unterstützen für Kinder, die nicht an einem Religionsunterricht teilnehmen? Braucht man noch einen Weltanschauungsunterricht, wenn es ein allgemeines Wertefach für alle Schüler gibt?

Zum Seminar wird als Gesprächspartner Jaap Schilt eingeladen. Er ist studierter Philosoph und seit 1993 als Bildungsreferent beim Humanistischen Verband Berlin mitverantwortlich für die Qualifizierung der Lehrkräfte für das Fach Humanistische Lebenskunde in Berlin. Seine Schwerpunkte in der Aus- und Fortbildung sind Ethik, moralische Entwicklung, Philosophieren im Unterricht und Theorie und Geschichte des Humanismus.

Jaap Schilt ist überzeugt vom Nutzen und Mehrwert der Humanistischen Lebenskunde:
„Unter humanistischer Bildung verstehen wir mehr als eine bloße Wissensvermittlung. Wir machen uns beständig Gedanken über die Rolle des Menschen und seiner Handlungen in Natur und Gesellschaft. (…) "

Um allen eine Teilnahme zu ermöglichen, wird eine kostenfreie Kinderbetreuung angeboten.

hier zur Anmeldung

-