Springe zum Inhalt


Der Humanistische Verband NRW fordert daher weiterhin, den nordrheinwestfälischen Sonderweg aufzugeben und die Konfessionsschulen aus der Verfassung zu streichen. Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften stände dann immer noch die Möglichkeit offen, private Weltanschauungsschulen einzurichten.

Wirklichen Religionsfrieden wird es wohl erst dann geben, wenn unsere Volksvertreter bereit sind, auch die „Ehrfurcht vor Gott“ als besonderes Lernziel aus unserer Verfassung zu streichen. „Welchen Gott sollen die Menschen in unserem Land ehren, welchen sollen sie fürchten“ fragt Erwin Kress und betont, dass die Antwort in einem Land, in dem unterschiedliche Glaubensrichtungen und eine zunehmende Zahl nichtgläubiger bzw. religionsloser Menschen zusammenleben, nicht diktiert werden kann.

Hier Stellungnahme des Humanistischen Verbandes NRW

Quelle: Pressemitteilung des Humanistischen Verbands NRW vom 18.03.2015

-